PRESSEMITTEILUNG

Sonntage vor Kommerz bewahren, Familien und Gesellschaft schützen!

Gegen jüngste Vorstöße aus dem Handel, verkaufsoffene Sonntage über eine Grundgesetzänderung leichter zu ermöglichen, wendet sich der Familienbund der Katholiken mit Nachdruck: „Es muss auch weiter einen Tag in der Woche geben, in der sämtliche Familienmitglieder ungehindert zusammenkommen können, ohne die Verpflichtung zur Erwerbsarbeit, ohne Stress, Hektik und Zeitnot, die bereits heute weite Teile des Lebens durch Doppelerwerbstätigkeit von Eltern leider bestimmen. Es muss einen Tag in der Woche geben, an dem Eltern und Kinder verlässlich Zeit fürund miteinander verbringen können“, sagte Familienbund-Präsident Ulrich Hoffmann heute in Berlin. „Wer Eltern und Kindern durch den Vormarsch einer weiteren Ökonomisierung unserer Gesellschaft die gemeinsame Zeit raubt, bedroht den Kern von Familie, die wesentlich von gemeinsamer Zeit und der Entwicklung von Bindungen lebt. Der tägliche und gelassene Austausch zwischen Eltern und Kinder ist durch nichts zu ersetzen. Eine Gesellschaft im Stress ist der größte Killer von Empathie und Zuwendung. Der Mensch hat den Vorrang vor der Ökonomie, postulierte Papst Franziskus in seinem Apostolischen Schreiben Evangelii Gaudium an unsere Gesellschaft gerichtet. Dabei muss es bleiben.“

Berlin, den 3. Februar 2020 – Hoffmann erinnerte daran, dass bereits heute viele Eltern in Berufen arbeiten, die regelmäßiger Wochenend- und Schichtarbeit ausgesetzt sind. „Wochenend- und Schichtarbeit sind eine große Belastung, sowohl für Kinder, die ihre Eltern nur noch selten zu Gesicht bekommen, als auch für Eltern, die kaum noch Gelegenheit haben, ihren Kinder Aufmerksamkeit und Zuwendung zu schenken. Durch die Aufweichung des Sonntagsschutzes dürfen nicht noch mehr Menschen in unserem Land zu entgrenzter Arbeit gezwungen werden, die über die reguläre Arbeitswoche hinausreicht.“

Hier können Sie die gesamte Pressemitteilung lesen.

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